Habt ihr euch auch schon mal über die eisigen Wintertage in Hof geärgert? Damit könnte Schluss sein.
Was wir bisher als „Kältepol Bayerns“ belächelt haben, wird 2026 zu unserem wertvollsten Asset. Während sich die großen Rechenzentren in Frankfurt oder München im Sommer dumm und dusselig zahlen, um ihre Server zu kühlen, nutzen wir in Hof einfach das, was wir eh schon haben: Beste frische oberfränkische Luft.
Die Vision: Ein KI-Rechenzentrum, das Hof nicht nur schlauer, sondern auch wärmer macht.
Stellt euch vor, wir holen die Supercomputer von morgen zu uns an die Saale. Durch unsere klimatischen Bedingungen kühlen wir die Systeme fast zum Nulltarif und erfüllen die strengen Vorgaben des Energieeffizienzgesetzes im Vorbeigehen.
Aber der eigentliche Clou kommt erst danach: Die Abwärme der Prozessoren verpufft nicht einfach im bayerischen Himmel. Wir speisen sie direkt in unser Fernwärmenetz ein. Die Algorithmen von morgen heizen also heute Ihr Wohnzimmer.
Warum ausgerechnet bei uns in Hof? Weil wir hier ein Ökosystem haben, um das uns andere beneiden:
• Ihr Klima-Vorteil: Natürliche Kühlung spart massiv Kosten und schont die Umwelt.
• Ihre KI-Power: Mit der Hochschule Hof (iisys) und dem KI-Anwenderzentrum sitzen die Experten für die Software direkt neben der Hardware.
• Ihr Grüner Strom: Wir in Hochfranken sind das Kraftwerk für Wind und Sonne – ideal für nachhaltige Investoren, die „Green IT“ wirklich ernst meinen.
Vom alten Industrie-Image zum KI-Leuchtturm Wir haben die Flächen im Automobilzulieferpark und im Hofer Norden. Wir haben Know-how am Einstein1. Was uns jetzt noch fehlt, ist der mutige Schritt, Hof als den Standort für souveräne deutsche KI-Infrastruktur zu plakatieren.
Es geht mir nicht nur um Server und Kabel. Es geht darum, dass wir und unsere Kinder hochqualifizierte Jobs direkt vor der Haustür finden.
Wir etablieren Hof als resilienten, smarten Standort abseits der überhitzten Metropolen. Wer digitale Souveränität „Made in Germany“ will, kommt an uns in Hof nicht mehr vorbei.
Mein Plan für die Wirtschaftsförderung: Kein langes Fackeln mehr! Wir brauchen eine Task Force „Digitale Infrastruktur“. Wir müssen den Investoren proaktiv zeigen, wo sie ihre Abwärme einspeisen können und wie sie vom Strukturwandel-Bonus profitieren.
Hof war schon immer ein wichtiger Knotenpunkt – früher für die Schiene, heute für die Datenströme der Zukunft. Packen wir’s an, bevor uns jemand den Stecker zieht!
Übrigens: Ein entsprechendes Anschreiben mit einem detaillierten Standortprofil habe ich bereits an die Wirtschaftsförderung der Stadt Hof versendet, um dieses Projekt ins Rollen zu bringen. Ihr könnt das komplette Dokument hier im Anhang auch selbst einsehen und euch ein Bild von den Details machen.


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